Malerei Lüneburg

 

Barrie Short Lüneburg Kunstbilder

Bei einigen meiner Bilder handelt es sich um die etwas versteckten, nicht so sichtbaren Ecken Lüneburgs. Von den traditionellen Eindrücken wie z. B. vom Rathaus, vom Sande und von der Altstadt habe ich im Laufe der Jahre zahlreiche Bilder gemalt, aber was sagen sie eigentlich aus? Sie sagen, dass Lüneburg schön ist. Mit diesen Standard-Themen kommt man aber nur bis zu einem gewissen Punkt, kann nur begrenzte Aussagen treffen oder sich als Künstler begrenzte Herausforderungen stellen. Deshalb dachte ich mir, „Wie sieht eigentlich mein Lüneburg aus? Welche Ecken, Gebäude und Orte bleiben mir am stärksten in Erinnerung?“ Diese Auswahl an Bildern ist also eine Art Tagesbuch der letzten Jahren (seit ich hier hergezogen bin).

Sie sollen nicht nur zeigen, wie schön die Stadt ist, sondern auch was mich während dieser Zeit berührt hat. Von Eindrücken der Frommestraße bis hin zum Bau des Libeskind-Gebäudes stellen diese Bilder dar, was ich hier im Alltag über die Jahre gesehen und erlebt habe. Es soll dabei keine politische Aussage getroffen werden, aber als Ausländer, der seit 10 Jahren in Lüneburg wohnt, sehe ich doch auch positive und negative Veränderungen in Lüneburg.

Der steigende Einfluss des Tourismus führt teilweise zum Verlust des Charakters der Stadt, z. B. schließen zurzeit viele Bars und Restaurants in der Schröderstraße. Dort wo ich herkomme, sind solche Musterstädte leider ein steigender Trend geworden: jede Stadt hat z. B. einen Starbucks, einen MacDonalds und ein H&M, der traditionelle English Pub stirbt aus. Alles, was einer Stadt Charakter gibt, verschwindet langsam. Das darf hier nicht passieren. Solche Themen feuern aber die Kreativität an, und durch Kunst kann man gegensteuern und Orten eine andere Identität verleihen. Und bei diesen Bildern geht es genau darum: Lüneburg ein etwas anderes Gesicht zu verleihen.

Bei Interessen an meinen Bildern meldet euch einfach bei mir. Aufträge nehme ich auch gerne an.

 

“A life spent making mistakes is not only more honorable, but more useful than a life spent doing nothing.”
– George Bernard Shaw